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SVC Schweizerischer Verband dipl. Chemiker FH

Berufserfolgs-Brevier

Augenzwinkernde Selbstmarketing-"Wahrheit" zum neuen Jahr, die Sie so nirgendwo sonst bekommen...

 

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Assessment Center
Auswahlverfahren für (Nachwuchs-) Führungskräfte. Tipp: Unbedingt schlaumachen, bevor Sie in so was reinschlittern! Ergänzen Sie durch Listen aus Büchern, worauf es ankommt!!!

Autosuggestion
Sie mögen lächeln, aber die Kraft, die Macht der Gedanken, der Selbstbeeinflussung ist nicht zu unterschätzen. Bereits die Bibel wusste: Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Also: Glauben Sie an sich, Ihr Ziel, Ihr Vorhaben und schreiben Sie dieses auf einen Zettel, den Sie an Ihrem Spiegel festmachen. Oder sprechen Sie Ihren Leitspruch auf Tonband und hören Sie ihn sich an.

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Belohnung
Haben Sie etwas erreicht, ist Ihnen etwas gut gelungen, sorgen Sie dafür, dass Sie belohnt werden, ggf. belohnen Sie sich selbst, egal, ob mit Süßigkeiten oder Aufwendigerem. Diese Form der Selbstverstärkung funktioniert wirklich und bringt Sie weiter.

Berufseinstieg
Alles andere als eine leichte Sache. Trotzdem wird sie von zu vielen zu leicht genommen. Krasse Fehleinschätzungen sind an der Tagesordnung. Besserwisserische Eltern, Lehrer, Geschwister, Freunde, Verwandte und Bekannte geben leichtfertig unqualifizierte, wenig erbauliche Kommentare und Ratschläge. Wer nichts weiß, halte besser seinen Mund. Und den von der Suche Betroffenen sei empfohlen, sich von derlei Personen möglichst fernzuhalten. Leichter gesagt als getan, zugegeben...

Übrigens: Nicht nur junge Menschen sind in einer ganz speziellen Phase ihrer Reifung auf den "Berufseinstieg" angewiesen. Hochschulabsolventen, Wiedereinsteiger, Um- und Aufsteiger, ja fast jeder, der seinen Arbeitsplatz wechselt, muss sich heutzutage in die Rolle begeben, Neues hinzuzulernen.

Berufserfolg
Planbar? Machbar? Ganz sicher ja. Was sich jedoch der Einzelne darunter vorstellt, ist sicherlich sehr unterschiedlich. Wichtig: Beschäftigen Sie sich intensiv mit dieser Vokabel und klären Sie für sich ganz persönlich, was Berufserfolg für Sie bedeutet. Wie soll dieser aussehen? Was soll er Ihnen bringen? Und dann noch das Wann und Wie und und und...

...also nochmals: Berufserfolg. Planbar? Machbar? Ganz sicher, aber ein Garant für Zufriedenheit? Wer weiß das schon - wenn nicht Sie. Denken Sie darüber nach.

Bezahlung...
...ist nicht alles. Viel wichtiger: die Chancen nutzen, etwas zu lernen, auszuprobieren, Verantwortung übertragen bekommen, sich weiterentwickeln zu können. Und schon wieder das Stichwort Zufriedenheit...BeziehungenNa, woran haben Sie zuerst gedacht bei diesem Begriff? Vitamin B, Networking oder an Kollegen, den Chef, oder vielleicht an Personen Ihres privaten Umfeldes? Egal, Beziehungen hat man, muss man haben. Ob gute oder schlechte? Sie entscheiden mit darüber! Welche Beziehung haben Sie denn zu sich selbst? Sehen Sie, da fängt es bereits an...

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Chancen...
...erkennen und ernst nehmen. Eine Kunst, die geübt werden muss. Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben (chines. Sprichwort).

Charme...
...ist sehr hilfreich, nicht nur bei und für Frauen.

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Durchhaltevermögen
Per aspera ad astra. Durch Mühen zu den Sternen. Wer zu schnell aufgibt, kommt kaum ans Ziel. Das Durchhaltevermögen will trainiert sein. Haben Sie da Schwächen? Gezielt daran arbeiten.

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Ehrgeiz
Wichtige Energie. Bekennen Sie sich dazu. Aber bitte nicht auf Kosten anderer.

Enttäuschungen
Bleiben auch und gerade im Berufsleben, im Arbeitsalltag nicht aus... Gut, wenn man es schafft, auch die positive Seite dieser Erfahrung zu würdigen. Sich getäuscht zu haben und sich von Irrtümern zu entfernen, ist schmerzlich und hilfreich. Wieder etwas mehr an Realität gewonnen zu haben, ist der Siegespreis!EssentialsDie Weichensteller für die Karriere: Kompetenz, Motivation und Persönlichkeit. Sie gelten in der Bewerbungssituation ebenso wie für den Berufsalltag.

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Fehler machen
Nur wer nicht arbeitet, macht auch keine Fehler, also: Wer arbeitet, darf sie machen. Wichtig: Stehen Sie dazu und machen Sie möglichst keinen Fehler zweimal.

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Gehaltsverhandlung
Ernst nehmen, aber nie verbissen sehen. Nicht alles ist mit Geld bezahlbar. Besser ist es, gut vorbereitet im richtigen Moment seine Argumente und Wünsche moderat vorzutragen.

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Hilfe...
...in Anspruch nehmen ist keine Schande. Im Gegenteil: wählen Sie sich Berater aus, die Ihnen weiterhelfen. Man kann nicht alles wissen. Wichtig ist aber, zu wissen, wo man findet, was man nicht weiß. Und selbst das kann man erfragen.

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Internet
Absolut nützliches und immer wichtigeres Arbeitsinstrument. Schlau machen und die Links nicht länger links liegen lassen.

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Jetzt
Wenn nicht jetzt, wann dann? Schieben Sie nicht zu viele Dinge zu lange vor sich her!

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Kompetenz
Erstes wichtiges "Essential" für den beruflichen Erfolg. Nicht mal unbedingt die fachliche, aber helfen tut`s schon, wenn man etwas auf seinem Gebiet besonders gut kann. Stichwort "auf gut Deutsch": Können. Können Sie etwas Besonderes oder etwas Gewöhnliches besonders gut? Klären Sie Ihre Fähigkeiten ab, quasi täglich, beinahe ein Leben lang!

Kommunikationsfähigkeit

Unbedingt trainieren. Noch wichtiger als alle Fremdsprachen: Zuhören können!

Konzentration...
...auf das Wesentliche ist besser als Verzettelung. Man muss nur herausfinden, was für einen selbst bzw. bei einer Aufgabe das Wesentliche ist.

Also statt Verzettelung: auswählen, entscheiden, begrenzen. Kein Sportler kann gleichzeitig Spitzenleistungen in Tennis, Schwimmen, Ski und Rad fahren erbringen. Und genau so verhält es sich auch in beruflicher Hinsicht. Die eierlegende Wollmilchsau ist ein Fabelwesen - und was die Genetik eines Tages vermag, interessiert hier noch nicht.

Wer sich in seinen Vorhaben und Leistungen verzettelt, bleibt in seinen Ergebnissen lediglich durchschnittlich. Nicht kleckern sondern klotzen heißt die Devise! Voraussetzung: Volle Konzentration der Kraft auf das, was man am besten kann und dabei auf etwas, was für einen anderen, z.B. für Ihren "Kunden", den sog. "Arbeitgeber", von hohem Nutzen ist.

Stichworte: ausbauen - weiterentwickeln - perfektionieren.

Es ist zwar noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber Übung macht einen solchen.

Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie gerne machen und gut beherrschen. Mit dem Lerngewinn wächst auch Ihre Problemlösungskompetenz, durch Ihr permanentes Training werden Sie tatsächlich immer besser. Sie können dann wirklich stolz auf sich sein, Sie "Super-Experte"!

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Lob...
...ist in einem konstruktiven Arbeitsverhältnis mit am wichtigsten. Wer Nestwärme will, muss auch selbst die "Klaviatur der positiven Emotionen" beherrschen. Wer gelobt wird, arbeitet besser.

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Macht
Was für ein Wort! viele empfinden es als unschön, scheuen sich es auszusprechen. Und trotz der häufig gebrauchten Umformulierung wie Einflussnahme, es geht fast immer um die Macht: Wer darf was entscheiden. Klären Sie Ihr Verhältnis zur Frage Macht. Wie verhält sich das mit Ihrem Macht-Hunger? Wie viel brauchen Sie, wie viel wollen Sie?

Mainstream first
Für den Anfang der Karriere ist es durchaus sinnvoll, erst einmal eine konventionelle, klassische Ausbildung und somit eine breite Plattform zu finden. Exotische Spezialisierungen sollten erst etwas später folgen.

Marketing...
...in eigener Sache. Lernen Sie die geheimen Regeln des beruflichen Erfolgs. Die Säulen auf dem stabilen Fundament Ihrer positiven Gesamteinstellung: Wissen, Können, Wollen, Tun. Klingt fast schon banal.

Mobbing
Über einen längeren Zeitraum angelegte systematische Bekriegung einer oder mehrerer Personen. Mehr muss zur Definition wohl nicht gesagt werden. Die Opfer Täter Differenzierung erweist sich im Berufsalltag bisweilen als recht schwer. Was gab es zu erst? Henne oder Ei? Nichtsdestotrotz bei Mobbing-Attacken gilt: Wehret den Anfängen. Zeigen Sie Ihrem Gegenüber rechtzeitig und mutig wie sehr Sie sich getroffen fühlen.

Motivation
Zweites wichtiges "Essential" für den beruflichen Erfolg. Vermitteln Sie, dass Motiviertheit ("...tolle Idee, ich setz' mich da gern gleich ran...") bei Ihnen nicht nur äußere Show ist.

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Networking
Mit der abfälligen Bemerkung über "Vitamin B" wird man diesem neuen Kernstück und Baustein emotionaler Intelligenz nicht gerecht. Die alten Römer wussten es aber auch schon: manus manum lavat (eine Hand wäscht die andere).

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Outfit
Kaum zu glauben aber immer noch ein sehr wichtiges "Verkaufsargument", das bei der Karriere hilft. Kleider machen Leute. Farb-, Mode- und Benimmschulen haben Hochkonjunktur.

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Patentrezepte...
...gibt es schon genug. Allen gemeinsam: Sie helfen nur sehr bedingt und in Ausnahmefällen. Ersparen (leider?) keineswegs eigenes Denken und Entscheiden.

Persönlichkeit
Drittes wichtiges "Essential" für den beruflichen Erfolg. Nicht nur beim alten Goethe: Das höchste Ziel der Erdenzeit ist doch die Persönlichkeit. Steht im Zentrum aller Auswahl- und Förderungsprozesse. Wer die eigene Persönlichkeit auf dem goldenen Mittelweg zwischen übermäßiger Anpassung und überzogener Durchsetzung adäquat und sympathisch auf der Bühne des Lebens zur Darstellung bringen kann, wird gewinnen.

PR...
...in eigener Sache, nach dem Motto: Tue Gutes und sprich darüber! Sorgen Sie für die richtige Info-Politik. Allein hart arbeiten und auf Belohnung warten, ist wenig Erfolg versprechend. Sie könnten ja die Person X sein, der man ... - wenn die richtigen Leute es nur wüssten. Sorgen Sie dafür - bleiben Sie vorsichtig dabei - und entwickeln Sie ein ganz spezielles (Leistungs-)Profil.

Prioritäten...
...setzen. Die einzige verlässliche Konstante im Leben ist die Veränderung. Alles fließt (Heraklit).

Umso mehr kommt es darauf an, sich den Herausforderungen mit der richtigen Strategie zu stellen.

Sie sind auf dem heutigen Arbeitsmarkt nicht mehr der klassische Arbeitnehmer auf der Suche nach einem klassischen Arbeitgeber, sondern Unternehmer - ein modernes Ein-Mann/Eine-Frau-Dienstleistungsunternehmen.

Lernen Sie also, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Stichwort: gezieltes Marketing Ihrer Dienstleistung. Ihre Kunden, die Einkäufer ihres Know-how, verhalten sich ebenfalls nach den Marktgesetzen.

Also entscheidet über Ihren Erfolg vor allem eine gute Marketing- und Verkaufsstrategie.

Errichten Sie auf diesen drei Hauptprinzipien Ihre Erfolgsbasis:

  1. Konzentrieren Sie sich und beugen Sie der Gefahr vor, sich zu verzetteln!
  2. Finden Sie den wirkungsvollsten Ansatzpunkt!
  3. Erkennen Sie Engpässe der Nachfrage - Ihre Marktlücke!

Profi/lEntwickeln Sie sich zu einem Profi. Sorgen Sie dafür, dass man Ihr Profil (er)kennt. Das alles will natürlich gut überlegt und geplant sein.

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Quintessenz
Trotz aller notwendigen Anpassungsprozesse: Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere uns haben wollen (Hesse und Schrader).

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Ratschläge...
...können auch Schläge sein - also Vorsicht wen und wie Sie damit treffen. Für Sie persönlich: Hören Sie sich alles an, aber wägen Sie gut ab, was Sie tun. Die eigene Entscheidung kann Ihnen niemand wirklich abnehmen.

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Schuld
Beispiel: Schuldzuweisungen bei einem recht kurzen Aufenthalt an einem Arbeitsplatz. Ganz schlecht und wenig hilfreich: Kollegen mit Tiraden von Schuldzuweisungen überziehen. Sie bringen nichts außer den faden Beigeschmack, da müsste doch noch was anderes sein (audiatur et altera pars)... Alle Anschuldigungen fallen im schlimmsten Fall noch auf Sie zurück.

Tipp: Selbst wenn Sie aus der Firma gemobbt worden sind: Im Vorstellungsgespräch am besten kein schlechtes Wort über Ihre ehemaligen Kollegen, Chefs etc. fallen lassen.

Selbstverstärkung
Wer sich bei einem erreichten Ziel/Erfolg selbst zu belohnen versteht, wird zukünftig das erfolgreiche Verhalten stärker praktizieren, weiter ausbauen. Die Selbstbelohnung ist also enorm wichtig.

Strategie
Fast genauso wichtig wie ein klares (berufliches) Ziel vor Augen. Kurz-Definition: Strategie bedeutet zu wissen, warum man etwas tut.

Soziale...
...oder emotionale Kompetenz, Intelligenz, fast noch wichtiger als die fachliche. Ab einer bestimmten Karrierestufe allein entscheidend für den weiteren Erfolg. Übrigens durchaus erlernbar und entwicklungsfähig.

Sympathie
Ein ganz wichtiger Faktor bei der persönlichen Karriereplanung. Können Sie Sympathien für sich, für Ihre Sache mobilisieren? Wenn ja, haben Sie gewonnen ...

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Tests
Wissen ist Macht, auch hier: Herausfinden worum es geht, worauf es ankommt, wenn man getestet werden soll. Auf Tests unbedingt vorbereiten. Bloß nicht das Selbstwertgefühl davon abhängig machen, wenn's schief geht. Nächstes Mal eben besser vorbereiten (siehe Literaturhinweise). Übrigens: Das ganze Leben ist ein Test oder eine Prüfung. Und Sie sind doch ein Lebenstest-Prüfungsexperte oder?

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Unpünktlichkeit
Signalisiert zumeist eine Kommunikationsstörung. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige. Gilt auch für Sie im 21. Jahrhundert.

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Verantwortung
Ein großes Wort. Was soll man dazu sagen, wo anfangen. Ja, lernen Sie Verantwortung zu übernehmen.

Sie meinen, an Ihnen soll es nicht liegen, Sie wären bereit, aber Ihr Vorgesetzter überträgt Ihnen keine? Nun sind wir schon in eine Sackgasse geraten. Denn: Sie tragen ja bereits Verantwortung, denkt Ihr Chef, und in den allermeisten Fällen hat er damit sogar Recht. Und wenn Sie mehr davon haben wollen oder eine andere Form, müssen Sie dies deutlicher zum Ausdruck bringen und dann zeigen, dass Sie angemessen mit dieser neuen Verantwortung umzugehen wissen. Tragen Sie Ihre Wünsche vor, rechnen Sie aber nicht fest mit der Erfüllung. Wenn Ihre Anliegen, und dies auch über einen längeren Zeitraum und ohne nachvollziehbare Begründung, nicht berücksichtigt werden, übernehmen beide Parteien eine neue Verantwortung: Sie für Ihren Abschied und Ihr Chef für den Verlust eines wertvollen Mitarbeiters...

Verweildauer
Schrecklicher Terminus. Gemeint ist: Wie lange müssen/sollten Sie bei einem Arbeitgeber bleiben, bevor Sie wechseln? Nicht einfach, so etwas pauschal zu beantworten. Unter 20 sieht es anders aus als über 45, logisch (Das wussten Sie schon selber, oder?). Bis Ende 20 gilt eine Dauer von ca. zwei bis drei Jahren als schicklich. Ab Ende 20, Anfang 30 sollten es schon drei bis vier Jahre sein, ab Mitte 30 herum sind etwa vier bis sechs Jahre angezeigt, gegen Ende 30, Anfang 40 möglichst nicht mehr unter fünf Jahre. Und später wird's auch nicht mehr kürzer. So die idealen Zeitspannen, Ausnahmen bestätigen aber die Lebensregeln: Ein Arbeitnehmer kann Pleite gemacht, Sie sich in der Branche getäuscht oder im Aufgabenbereich vergriffen haben, etc.
Wichtig: Wenn Sie gefragt werden, sollten Sie Ihre Antworten gut zurechtgelegt haben und plausibel berichten können.

Visualisieren
Eine wichtige Methode, um seine Ziele und Vorhaben klarer zu profilieren, anderen und sich selbst besser zu vermitteln und dadurch wirklich kraftvoll Einfluss nehmen zu können (vgl. Autosuggestion; Belohnung; Selbstverstärkung).

Vitamin B
"Networking" auf Neudeutsch ersetzt den alten Spottbegriff. Gemeinsam haben beide Termini: Man muss wissen wie es geht!

Vorstellungsgespräche

Jede Minute werktags zwischen 8 und 18 Uhr beginnt eins in Deutschland. Die meisten Kandidaten zittern. Und schlimmer noch, sie sind nur unzureichend auf die Gesprächssituation vorbereitet. Zu wissen, was auf einen zukommen kann, ist ein Schlüssel zum Erfolg. Es geht auch hier wieder um die drei Essentials: Kompetenz quasi als Ausgangsbasis, Motivation als Zünd- und Treibmittel und, last but not least, als wichtigstes Ihre Persönlichkeit. Will heißen: Sind Sie in der Lage, Sympathien für sich zu mobilisieren? Noch einmal mit anderen Worten: Es geht um Strategie, Energie und Sympathie.

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Wirkung
Es kommt auf den richtigen Ansatzpunkt an. Was hat es damit auf sich? Nun, vor dem Aufschließen einer Tür muss man wissen, wo das Schloss ist. Wissen ist Macht. Aber nicht allein das Fachwissen zählt, sondern zunehmend die soziale Kompetenz. Wissen Sie, wie es geht?

Eine Kettenreaktion ist schnell ausgelöst. Stellen Sie sich einen riesigen Stapel Dosen vor. Wer hier naiv von unten zugreift und eine herausziehen will, riskiert den kompletten Einsturz.

Die Sprengladung für einen hohen Industrieschornstein wird dagegen am untersten Ende angesetzt werden müssen, um das zu erreichen, was man bei den Dosen verhindern will.

Auf den wirkungsvollsten Punkt kommt es also an, auf die volle Konzentration der Kräfte, und dann muss der so identifizierte gordische Knoten nur noch durchschlagen werden. Entscheidend ist also weniger wie, sondern wo man zuschlägt.Sie erinnern sich an das höchst ungleiche Kampfpaar David und Goliath? Wie hat der kleine David den um vieles stärkeren Riesen Goliath besiegt? Durch den Einsatz einer Steinschleuder konzentrierte David seine ganzen Kräfte und zielte auf die Stirn seines Gegners.

Wenn man sich also strategisch auf den richtigen, den wichtigsten bzw. wirkungsvollsten Ansatzpunkt konzentriert, lösen sich die Probleme (fast) wie von selbst.

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Zauberformel
Wofür? Am liebsten für alles. Doch das gibt es nicht. Setzen Sie lieber Prioritäten!

Zeit...
...kann für Sie, aber auch gegen Sie arbeiten oder sein. Wie gehen Sie mit Ihrer, wie mit der Zeit der anderen um? Meistens macht man sich ja solche Gedanken, wenn die Zeit einem persönlich Schwierigkeiten bereitet. Noch offensichtlicher: wenn sie abläuft! Sie denken gleich an Tod? Es gibt auch schon davor eine ganze Reihe kleinerer Tode. Nehmen Sie sich die Zeit, darüber nachzudenken...

Ziel
Wer ohne eigenes Ziel darauflosarbeitet, arbeitet vor allem für die Ziele anderer Leute. Wer vorankommen will, braucht ein Ziel, möglichst klar vor Augen, nicht zu weit weg. Deshalb ist es unbedingt wichtig, seine Ziele - auch die Zwischenziele - zu planen. Am besten aufschreiben, visualisieren.

Zufriedenheit
Glücklich, wer Sie spürt! Von Dauer ist sie selten. Also ein ganz wertvoller Gast. Und mit Gästen dieser Art sollte man besonders pfleglich umgehen. Tipp: Finden Sie heraus, was Sie besonders zufrieden macht. Das, was Ihnen jetzt gleich und zuerst einfällt, muss es nicht unbedingt wirklich sein, was Ihnen Zufriedenheit verschafft. Also nochmals gut nachdenken. Das kann sowieso nie schaden...

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